Schule in Corona-Zeiten – mehr als nur Distanzunterricht

Schule geschlossen, Schülerinnen und Schüler überfordert, Eltern allein gelassen? Nicht so an der Realschule plus und Fachoberschule Konz. Hier wurden in den letzten Wochen neben dem Online-Unterricht auch eine tägliche Notbetreuung sowie fortlaufende Deutschkurse für Migrantenkinder angeboten.
So konnten etliche Kinder und Jugendliche über Wochen hinweg ihre Kenntnisse der deutschen Sprache aufbessern, wovon sie im Regelunterricht profitieren werden.

Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf, Schülerinnen und Schüler mit Förderstatus und solche, deren Eltern das Angebot gezielt nachfragten, konnten durch tatkräftige Unterstützung zahlreicher engagierter Lehrkräfte auf diese Weise gefördert werden.

Bearbeitet wurden die jeweiligen Wochenpläne und Aufgaben der Fachlehrerinnen und -lehrer. Darüber hinaus wurden aber auch individuelle Schwierigkeiten ausgelotet und gezielt daran gearbeitet. Kerstin Pensé, ausgebildete Förderlehrerin und Teil des Betreuungsteams während der offiziellen Schulschließung, erläutert das Verfahren: „Das Angebot ist bewusst sehr flexibel gestaltet worden, vor allem dann, wenn sich im Distanzunterricht besondere Probleme ergeben haben.“ In der Spitze konnten 15 Schülerinnen und Schüler täglich betreut werden, selbstverständlich unter Beachtung der gegebenen Hygieneregeln.  

Aufgrund der sehr positiven Rückmeldung der Eltern und Erziehungsberechtigten soll das Angebot der Realschule plus und Fachoberschule Konz noch fortgeführt werden.