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An zwei Tagen Ende November besuchten die Viertklässler der Grundschulen Konz die Realschule plus, um in die naturwissenschaftlichen Fächer hineinzuschnuppern.

Im Chemiesaal waren die Schüler dem Geheimnis von Rotkohl und Blaukraut auf der Spur, denn die Chemie begegnet uns im Alltag. Die interessierten Nachwuchschemiker experimentierten unter Anleitung von Frau Steidel, mit Labor-Schutzbrille ausgestattet, bis sie das Geheimnis des Farbwechsels gelöst hatten. Durch Zugabe verschiedener Stoffe änderte sich auf wundersame Weise die Farbe des Rotkohlsaftes – von Rot über Violett und Blau bis hin zu Grün und sogar Gelb. So wussten die Kinder am Ende der Stunde, dass man zur Zubereitung von Rotkohl saure Zutaten wie Essig, Äpfel oder Zitronensaft hinzufügt. Möchte man dagegen blaues Blaukraut servieren, so sollte man Natron verwenden.

Im Fach Informatik lernten die Kinder das Design-Programm "Block-CAD" kennen.  Das Programm ermöglicht das Zusammensetzen von beliebigen Lego-Figuren direkt am PC. In einem Drop-Down-Menü wählen die Schüler Steine aus, legen auf Wunsch eine Farbe fest und platzieren dann die einzelnen Elemente. Die so erstellten Häuser und Straßen wurden auch in ein neues Modell eingebaut; und über die Navigation sahen sich die Kinder ihre Kreation aus verschiedenen Blickwinkeln an. Die betreuende Lehrerin Frau Brückner war überrascht über die vielen kreativen Entwürfe ihrer Gäste.

Im Fach Biologie sollte eine "Reise in die Winzigkeit" unternommen werden. Das dafür notwendige Vergrößerungsglas musste allerding erst gebaut werden. Hierfür hatten Frau Otto und Frau Thomé-Schütte diverse Utensilien zur Verfügung gestellt: Pipetten, Knetmasse, Wasser sowie zwei Uhrgläser.

Da kam den Schülern schnell die Idee, die Teile zu einer Linse, den wichtigen Teil einer Lupe, zusammenzusetzen. Jetzt war nur eine gehörige Portion Geschicklichkeit und Geduld gefragt und dann konnten die Kids die ausgestellten Objekte mit der Lupe eingehend betrachten, u.a. Federn, Bienenwaben, Kristalle, Schlangenhaut und einen getrockneten Seestern. Da gab es viel zu staunen.

Mit dem Physiklehrer Herrn Schwenkmezger machten sich die Schüler/innen daran, das Weltall zu erforschen. Der neu entstehende „Weltraumbahnhof Konz“ benötigte junge Physiker. Die Aufgabe bestand darin, aus einem Luftballon, einem Strohhalm und Klebeband eine Rakete zu bauen, die entlang einer gespannten Schnur quer durch das Klassenzimmer ins „Weltall“ fliegt. In Gruppen bastelten die Schüler/innen mit viel Eifer und Spaß ihre Raketen. Durch Ausprobieren wurden die optimalen Lösungen gefunden und bei den anschließenden, erfolgreichen Flügen gab es großen Applaus. Mit Hilfe dieser Versuche und Videosequenzen wurde das physikalische Rückstoßprinzip veranschaulicht und erarbeitet.

In der abschließenden Gesprächsrunde berichteten die Schüler freudig über ihre Erkenntnisse und Erlebnisse. Auf den dreifarbigen Ampelplakaten erhielt das grüne Smiley-Gesicht die meisten Klebepunkte. Wir sehen uns wieder!

Bericht: Martina Otto und Christiane Steidel

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