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Hilfen für die Erstellung einer Praktikumsmappe

Betriebspraktikum 2016

Planung und Organisation: Katrin Bohrer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

An die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 über die Sozialkundelehrer Fr. Poss-Nickenig und Hr. Büdinger

Liebe Schülerinnen und Schüler,

im Betriebspraktikum vertauscht ihr für zwei Wochen in der Zeit von Montag, dem 24.10.2016, bis Freitag, dem 04.11.2016, die euch vertraute Umgebung in der Schule mit dem Arbeitsplatz im Betrieb. Ihr lernt neue Menschen und
neue Tätigkeiten kennen.

Es ist wichtig und sinnvoll, egal, wo ihr euer Praktikum macht – ob in einem Industrie-, Handwerks- oder Dienstleistungsbetrieb, ob bei einem Arzt, in einer Behörde oder einem Kindergarten -, dass ihr eine Praktikumsmappe führt.
Sie dient dazu, euer Praktikum bewusst zu erleben und es gezielt auszuwerten.
Im Vordergrund sollen nicht nur die kritische Auseinandersetzung mit der Berufs- und Arbeitswelt stehen, sondern auch die Berufserkundung stehen. Wenn ihr euch in dieser Zeit über eure
Interessen und Fähigkeiten bewusst werdet, kann das Praktikum wertvolle Dienste bei eurer beruflichen Orientierung leisten.

Auf den folgenden Seiten findet ihr kurze Informationen über die Inhalte und Gestaltung eurer Praktikumsmappe, sowie einige Ratschläge, um auf die ungewohnte Situation „Betrieb“ besser vorbereitet zu sein. Während der gesamten Praktikumszeit steht euer/e Klassenlehrer/in zur Verfügung. Darüber hinaus stehe ich euch gerne bei auftretenden Problemen zur Seite und bin für Verbesserungsvorschläge dankbar.

Ich wünsche euch bei eurem Praktikum viel Erfolg!


Ratschläge zum Praktikum

Ein Betrieb kann nur reibungslos und erfolgreich mit festen Regeln und exakter Aufgabenverteilung funktionieren. Neue Mitglieder sollten sich darin eingliedern. Dies gilt natürlich auch für dich als Praktikant aus der Schule und hilft dir, dich zurechtzufinden und akzeptiert zu werden.
Um auf die ungewohnte Situation „Betrieb“ besser vorbereitet zu sein, solltest du die folgenden
Ratschläge befolgen:

  1. Das Praktikum ist eine Schulveranstaltung. Du wirst also - auch für diese Zeit des Praktikums - kein Arbeitnehmer, sondern bleibst Schüler unserer Schule. Du bist über die Schule unfallversichert und für die Zeit des Praktikums zusätzlich haftpflichtversichert.
  2. Das Schüler- und Betriebspraktikum ist eine gesellschaftspolitisch erwünschte, aber freiwillige, unentgeltliche Leistung der Betriebe. Du bist Gast. Also wird Höflichkeit, Ordnung und Ehrlichkeit von dir erwartet.
  3. Ein pünktlicher Arbeitsbeginn und ebenso pünktliche Pausenenden sind im Betrieb ein Muss. Pausen sind übrigens Erholungszeiten.
  4. Informiere dich über eine preiswerte Fahrmöglichkeit zu deinem Betrieb.
  5. Bei Krankheit informiere bitte noch vor Arbeitsbeginn den Betrieb und das Sekretariat der Schule. Ab dem dritten Tag ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen, ansonsten reicht eine von den Erziehungsberechtigten unterschriebene Entschuldigung.
  6. Wichtig sind je nach Betriebsart die Vorschriften der Unfallverhütung. Lasse dich von den Mitarbeitern im Betrieb einweisen und beachte die Sicherheitsbestimmungen. Bediene keine Maschine, wenn es dir nicht ausdrücklich erlaubt worden ist. Sollte trotz aller Vorsicht ein Haftpflichtschaden eintreten, informiere so schnell wie möglich die Schule oder deinen Betreuungslehrer.
  7. Jede Arbeit verlangt eine entsprechende Kleidung. Informiere dich vor Beginn deines Praktikums, welche Kleidung erwartet oder vorgeschrieben ist.
  8.  Auch als Praktikant bist du Mitarbeiter des Betriebes. In jedem Betrieb müssen die Regeln des Datenschutzes beachtet werden und es gibt Dinge, die nicht nach außen getragen werden dürfen. Das gilt auch für dich. Informiere dich über die Datenschutzverordnungen deines Betriebes und halte sie ein.
  9. Du wirst erleben, dass - wie in der Schule auch - ein Betrieb auf die gute Zusammenarbeit aller Mitarbeiter angewiesen und ihr Einsatz in den betrieblichen Ablauf eingebunden ist. Führe vom ersten Tag an im Betrieb alle Aufgaben so gut wie möglich aus. Sollte etwas unklar sein, frage immer gleich bei den Kollegen nach. Biete auch deine Mithilfe an. Damit signalisierst du Interesse.
  10. Nutze die Chance und die Tage möglichst viel über den Betrieb, die Berufe und die Ausbildungsmöglichkeiten zu erfahren. Vergiss nicht, dich am Ende des Praktikums bei allen Kollegen und Betreuern zu bedanken.

Angaben zum Inhaltsverzeichnis der Praktikumsmappe

A Titelblatt

Gestaltung eines Titelblattes mit Angabe von Name, Vorname, Schule, Betrieb.

B Inhaltsverzeichnis (mit Seitenangaben)
Teil 1
  • Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf mit Passfoto
    (ein Bewerbungsschreiben sowie der Lebenslauf gehören in die Praktikumsmappe, auch dann, wenn diese vom Betrieb nicht benötigt werden)
Teil 2
  • Erwartungen an das Praktikum
  • Betriebserkundung
  • Der Tag im Betrieb
  • Mein Arbeitsplatz
  • Wahlthema
  • nach dem Praktikum
Teil 3
  • Praktikumsbescheinigung (wird vom Betrieb ausgestellt)

Die Praktikumsmappe sollte nicht mehr als 10 Seiten beinhalten


Betriebspraktikum Klasse 9

Praktikumsmappe

Anregungen zur inhaltlichen Gestaltung des Praktikumsberichtes

  • Gestaltung eines Deckblattes
  • persönliche Daten für das Praktikum ( Name, Adresse, schulische Daten)
  • Angabe der notwendigen Betriebsdaten (eigene Arbeitszeiten, Praktikumsbetreuer im Betrieb, betreuende/r Klassenlehrer/in)
  • Inhaltsverzeichnis mit Seitenangaben erstellen
  • Lebenslauf und Bewerbungsschreiben gehören hier dazu

1. Erwartungen an das Praktikum

Je näher das Praktikum rückt, desto mehr befassen sich die Gedanken damit. Ein neues Umfeld und ein vollkommen anderer Tagesablauf kommen auf dich zu. Sicher beschäftigst du dich mit der Frage: „Werde ich alles richtig machen?“

Notiere, was du von deinem Praktikum erwartest.
Beim Zusammenfassen deiner Gedanken und Vorstellungen zu Praktikum können dir folgende begonnene Sätze, die du vervollständigen kannst, helfen:

  • Ich freue mich auf das Praktikum, weil…
  • Ich fürchte, das Praktikum wird schwer für mich, weil…
  • Am meisten interessiert mich …
  • Ich bin sehr gespannt auf …
  • Schade ist, dass….
  • Hoffentlich…..
  • Ich möchte auf jeden Fall…

Bei der Wahl meines künftigen Berufes befinde ich mich in folgender Situation:

  • Ich habe überhaupt noch keine Vorstellungen.
  • Mein Berufswunsch ist …, ich weiß aber nicht, wie ich dieses Berufsziel erreichen kann.
  • Ich schwanke zwischen … und …
  • Ich kann mich nicht entscheiden.
  • Ich möchte weiter zur Schule gehen. Mein Ziel ist …

2. Mein Berufswunsch – Ich recherchiere über einen Beruf

Mein Beruf heißt ……………………………………………………….

  • Welche Voraussetzungen muss ich für diese Ausbildung mitbringen?
  • Wie ist die Ausbildung aufgebaut?
  • Wie sind die Arbeitszeiten geregelt?
  • Welche Aufgaben und Tätigkeiten umfasst das Berufsbild?
  • Werden Dienstleistungen angeboten?
  • Wie ist die Bezahlung geregelt?
  • Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es?
  • Welche Zukunftsaussichten bietet dieser Beruf?

3. Der Tag im Betrieb

Fasse einen ausführlichen Tagesbericht aus der ersten Praktikumswoche ab. Aus dem Tagesbericht sollte hervorgehen:

  • der zeitliche Ablauf
  • die Art der Tätigkeit
  • die benutzten Arbeitsmittel
  • der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Kollegen

4. Mein Arbeitsplatz

Dokumentiere deinen Arbeitsplatz während des Praktikums und die Tätigkeit, die du hauptsächlich ausgeführt hast. Fotos oder Zeichnungen könnten deinen Bericht auflockern oder gestalten helfen. Frage allerdings erst im Betrieb, ob und wann du fotografieren darfst.

  • Welche Tätigkeiten erfordert der ausgeübte Beruf?
  • Welche körperlichen Anforderungen werden verlangt und wofür werden sie eingesetzt?
  • Welche geistigen Anforderungen verlangt dieser Arbeitsplatz?
  • Wie ist die soziale Einbindung des Mitarbeiters an diesem Arbeitsplatz zu beurteilen?
  • Welche Berufe werden in deinem Praktikumsbetrieb ausgebildet?

5. Wahlthema

Als Wahlthema sollst du einen Aspekt deines Praktikums bearbeiten, der dich besonders interessiert hat und über den du gerne schreiben möchtest (1-2 Seiten).

Nachfolgend sind einigeThemenbeispiele aufgeführt:

  • Schulalltag und Arbeitsalltag – im Vergleich
  • Beschreibung der Herstellung eines selbst angefertigten Werkstücks
  • Beschreibung eines Spiels im Kindergarten
  • Der Produktionsprozess: Beschreibung und Herstellung eines Produktes
  • Die elektronische Datenverarbeitung
    a) Welche elektronischen Geräte werden in dem Betrieb eingesetzt?
    b) Zu welchem Zweck werden sie genutzt? Welche Software wird eingesetzt?
    c) Welche neuen Erfahrungen hast du selbst im Praktikum mit Computern gemacht?
  • Interview im Betrieb

6. Nach dem Praktikum

Nach Beendigung des Praktikums solltest du einen kritischen Blick zurück werfen und deine persönlichen Erfahrungen zusammenfassen (mindestens 1 Seite).

  • Welchen Beruf konntest du während der zwei Wochen kennen lernen?
  • Konntest du einen guten Einblick in diesen Beruf gewinnen? Begründung.
  • Welche Fertigkeiten und Kenntnisse konntest du erwerben?
  • Worüber hättest du gerne mehr erfahren?
  • Wurdest du im Betrieb sinnvoll beschäftigt? Begründung.
  • Würdest du nun diesen Beruf in deine engere Berufswahl einbeziehen? Begründung.
  • Bist du mit dem Ablauf deines Praktikums zufrieden? Begründung.
  • Wurden deine Erwartungen an dein Praktikum erfüllt? Begründung.
  • War es schwer, dich von der Schule auf den Betrieb umzustellen? Begründung.
  • Wurde in der Vorbereitung an der Schule alles Wichtige für das Praktikum besprochen? Begründung.
  • War die Betreuung durch die Schule wichtig und hilfreich für dich? Begründung.
  • Welche Lücken in deinem Schulwissen hast du erkannt?
  • War das Praktikum nützlich für dich? Begründung.

Eigene Notizen


Abgabetermin der Praktikumsmappe 15.11.2016 im Schnellhefter, Blätter nicht in Klarsichtfolien legen, bei deinem Sozialkundelehrer!!!!!

Verspätete Abgaben werden mit der Note unbefriedigend (6) bewertet!!!

Diese Informationen kannst du dir auch als PDF-Datei zum Lesen und Ausdrucken herunterladen!